Zutaten:

  • 1 großer Chinakohl (über zwei Kilo)
  • 100 g Steinsalz 
  • 1 kleine Möhre
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Birne
  • 1 kleiner Rettich oder Kohlrabi
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 kleines Stück Ingwer (etwa 40 Gramm)
  • 2-3 EL koreanische Chiliflocken (gibts im Asia-Laden)
  • zusätzliches Chilipulver nach Geschmack
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Reismehl oder Speisestärke
  • 1 Tasse Wasser
  • 50 ml Fischsoße

Zubereitung:

1. Den Chinakohlkopf längs in zwei Hälften schneiden und Blatt für Blatt mit dem Salz bestreuen. Den Kohl rund zwei Stunden in einer Schüssel ruhen lassen.

2. Derweil das Reismehl mit etwas Wasser anrühren, das restliche Wasser zugeben und die Mischung kurz aufkochen. Den Zucker hinzufügen und abkühlen lassen. Rettich und Möhre in schmale Stifte schneiden, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken, die Birne reiben. Obst und Gemüse zusammen mit Fisch- oder Sojasoße, Chiliflocken und -pulver zur Mehl-Zucker-Paste geben und alles zu einer Kimchi-Marinade verarbeiten.

3. Den Kohl nach Ablauf der Wartezeit mit reichlich Wasser vom Salz befreien und ausdrücken.

4. Schnittlauch und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und zur Marinade geben. Jetzt kommt das Herzstück der Kimchi-Herstellung: zuerst unbedingt Einweghandschuhe anziehen! Dann die rote Marinade zwischen den Lagen des Chinakohls verteilen.

Jetzt ist Geduld gefragt: Geschmackstest verrät, ob der Gärprozess eingesetzt hat

5. Den fertig marinierten Kohlkopf in eine gerade noch passende Bügelgläser füllen, diese verschließen und das Ganze an einen etwa 20 Grad warmen Ort stellen, bis die Fermentation startet.

6. Nach ein oder zwei Tagen dürfte es so weit sein, die Kimchi-Kostprobe schmeckt dann leicht säuerlich und ist reif für die Aufbewahrung im Kühlschrank, wo sich das scharfe Kraut Wochen bis Monate hält. Davon naschen sollte man aber frühestens nach einer Woche, dann hat sich das Aroma voll entfaltet.

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