Alle Jahre wieder ... kommt nach der Honigernte* die Behandlung der Bienen gegen die Varroamilbe. Alle Jahre wieder ... steht man vor der Frage behandeln oder nicht. Man möchte seinen Bienen so wenig wie möglich stören und schon gar nicht mit ätzender Säure schädigen. Leider ist  in unserer Zeit das Ganze wie russisches Roulette. Behandelt man nicht, riskiert man den Tod der Bienen über den Winter. Behandelt man, schwächt man auf jeden Fall die Bienen durch das einbringen der Säure. In Anbetracht der Tatsache, dass die einzelne Biene nur eine kurze Lebensdauer hat, werden die eventuellen Verluste an Bienen schnell wieder ausgeglichen. Ein verseuchter Stock allerdings ist der sichere Tod des ganzen Volkes. Also hilft es leider nichts zu hadern, sondern es muss behandelt werden, auch wenn immer ein Restrisiko bleibt.

Heute habe ich nun 200ml Ameisensäure 60% ad.us.vet. in den Nassenheider Verdunster gepackt, das Trennshied entnommen und den Verdunster in den Honigraum gestellt. Da bleibt er nun ca. 10 Tage, wird dann noch einmal für 4 weitere Tage befüllt. Ich hoffe und wünsche, das es den Bienchen so gut wie möglich dabei geht und möglichst nur die Milben absterben.

Arbeiten die man nicht so gerne macht, auch wenn sie notwendig sind

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